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Re: Zeitschrifteninhalte



Lieber Herr Hehl, liebe Liste,

ich denke, es handelt sich da um ein Mißverständnis: Es ging hier um die
Online-Contents SSG; die sind nicht sowieso schon komplett in den
normalen, von Swets gelieferten Online Contents (Swetscan) enthalten,
sondern werden von den SSG-Bibliotheken selbst mit Aufsatztiteln aus
2500 Zeitschriften von SSG-Bibliotheken ergänzt, die vermutlich anderswo
auch schwer zu finden sind. Aus Swetscan kommt dann noch der für die
jeweiligen SSGs relevante Auszug hinzu. Bei den teilnehmenden
SSG-Bibliotheken sind natürlich auch ganz andere Fächer vertreten als
nur Naturwissenschaften: z.B. Anglistik, Architektur, Niederlande,
Politikwissenschaft / Friedensforschung, Vorderer Orient/Nordafrika. 

Schade ist wirklich, daß man lange suchen muß, um bspw. auf Webis tief
in der Hierarchie versteckt irgendwelche Informationen zu den
Online-Contents SSG zu finden. Als ein Service der SSG werden sie bisher
jedenfalls nicht auf den Webis-Seiten präsentiert. Als Vorschlag deshalb
die Bitte, einen entsprechenden Punkt doch unter "Fragen und Antworten, 
Wie kann ich in Webis suchen",
http://webis.sub.uni-hamburg.de/ssg/text/was_ist_webis.html#suchen 
aufzunehmen. 

Wenn sich nun nach und nach alle SSG beteiligen, und Swets weiterhin
fachbezogene Auszüge seiner eigenen Online Contents beisteuert, dann
müssten auf diese Weise eigentlich nach und nach große Segmente der
Online Contents "im Wissenschafts- und Hochschulbereich" frei zugänglich
werden. Da aber Swets davon doch auch profitieren könnte, das andere
Erschließungsarbeit mit übernehmen (schließlich möchte man den
Bibliotheken als Agentur ein integriertes Dienstleistungskonzept
anbieten können), wäre die Hoffnung doch nicht abwegig, daß es auch für
die gesamten OLC in absehbarer Zeit eine Deutschland-Lizenz geben
könnte. (Warum einfach, wenn's auch kompliziert geht? ;-)

Aber ich denke auch, der Druck des Marktes (Infotrieve, Ingenta etc.)
wird's richten. 

Und die Trefferzahl sollte in der Tat konfigurierbar sein; vielleicht
liest man's beim GBV und ändert es.

Herzliche Grüße,
Bernd-Christoph Kämper

Hans Hehl wrote:
> 
> Liebe Liste,
> 
> zu diesem Thema noch ein Nachtrag zu später Stunde: Wenn Datenbanken
> besondere Registrierungen; Lizenzen usw. benötigen, ist dies immer etwas
> ärgerlich. Da muß ich Herrn Graf zustimmen. Andererseits sollte man immer
> überlegen, ob man nicht ganz gut auf andere frei zugängliche Datenbanken
> ausweichen kann. Da die OLC ebenfalls den Schwerpunkt bei den
> Naturwissenschaften haben, fragt es sich, welchen besonderen Vorteil sie
> gegenüber den anderen Zeitschrifteninhaltsdatenbanken JADE,
> Subito-Aufsatzdatenbank, Uncover=Ingenta und ArticleFinder haben, um nur die
> wichtigsten zu nennen. Diese sind alle frei zugänglich, sehr umfassend und
> eben mit dem Schwerpunkt auf den STM (Science, Technology,
> Medicine)-Gebieten. Der ArticleFinder erfaßt zudem nicht bloß die
> Inhaltsverzeichnisse, sondern auch die Abstracts. Wofür also braucht man die
> OLC so dringend? Für ein Linksystem wären sie auch schlecht geeignet, weil
> sie nur jeweils 10 Treffer als Ergebnis anzeigen, also weitaus weniger als
> die genannten Datenbanken.
> 
> Mit freundlichen Grüßen zum Wochenende
> 
> Hans Hehl

-- 
Bernd-Christoph Kaemper, Dipl.-Physiker, Bibl.-Rat
Fachreferent für Physik und Koordination elektronischer Ressourcen
Universitätsbibliothek Stuttgart, Postfach 104941, 70043 Stuttgart
Tel +49 711 685-4780, Fax +49 711 685-3502, kaemper _at__ ub.uni-stuttgart.de


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