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Re: Barrierefreier Internet-Zugang ...



Hallo Herr Hilberer, liebe Inetbibler,

Sie schrieben:

Es ist so einfach, gute und allgemein lesbare HTML-Seiten zu schreiben und deshalb wird von den Profis jeder Quatsch und jede Mode begierig uebernommen und flugs zum Standarrd erklaert.

CSS ist genau wie HTML ein vom W3C verabschiedeter Standard. Als "Quatsch" kann man das also nicht unbedingt bezeichnen. Ich finde auch, dass eine Seite ohne Layout und mit massen an Text genauso schlimm ist wie eine Seite mit total verspieltem Layout. Viele Bibliotheks-Website leiden eher an zu wenig Layout, als an zu viel.

Bei den Standards sieht es zugegebenermaßen mit JavaScript, Java,
ActiveX usw. ein wenig anders aus. Aber auch diese Technologien können
so eingesetzt werden, dass _alle_ Browser (auch Text-Browser) eine Seite
korrekt anzeigen.
Wer seine Seiten so programmiert, dass sie nicht von allen Browsern
angezeigt werden können, versteht entweder nichts von diesen
Technologien oder macht sich nicht die Mühe, zu versuchen, sie so
einzusetzen, dass die Seiten von allen Browsern angzeigt werden können.
Leider ist diese Verhaltensweise, gerade bei kommerziellen angeboten,
weit verbreitet. Auch die Argumentation, dass inzwischen 90% aller
Privat-User den Internet Explorer nutzen, halte ich da nicht für ein
"Killer"-Kriterium, Internet-Auftritte auf den IE zu "optimieren".

Viele Grüße

Sebastian Wolf

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