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Re: [InetBib] Wikipedia ... biogr. Recherche



Am 15 Dec 2005, um 12:44 hat Klaus Graf geschrieben:
On Thu, 15 Dec 2005 11:57:41 +0100
 "Karl Dietz" <karl.dietz@xxxxxxxxx> wrote:

und ein Beispiel, warum die Wikipedia schon auch ihre
Tücken
hat...

Es ging damals um das Geburtsjahr von Andre Gorz, das in div.
Sprachversionen der Wikipedia uneinheitlich ist.

Es
kann niemand bestreiten, dass die extrem rasch gewachsene
Wikipedia (deutsche Version ueber 300.000 Artikel) so
manche Leiche im Keller hat. Ein beliebig herausgegriffenes
Beispiel hat keinerlei Aussagekraft (wenngleich zugestanden
sei, dass die Abstimmung der verschiedenen Sprachversionen
alles andere als optimal ist). Wer sich nicht nur auf
Klippschulniveau mit biographischen Recherchen
beschaeftigt, weiss, dass auch serioese gedruckte
Nachschlagewerke unerfreuliche Datendifferenzen aufweisen.
Die Wikipedia bietet den Vorteil, dass jeder die Daten
richtigstellen und mit einer nachpruefbaren Quellenangabe
versehen kann, die Verschlimmbesserungen zwar nicht
verhindert, aber doch weniger wahrscheinlich macht. Leider
weisen noch viel zu wenige Artikel in der Wikipedia
Einzelnachweise auf, aber die Notwendigkeit von
Quellenangaben wird von der Community mehr und mehr
eingesehen.

Klaus Graf


sigh.


Aktuell sind es mehr als 655.000 Artikel


Aktuell mehr als 900.000


Und in Sachen biographische Recherche ist aktuell die Suche nach dem
J.Hartung seinem Vornamen ganz spannend. Ein Mensch der Ende des 19.
Jh. einige Aufsätze schrieb. Mehr in WikiSource und natürlich auch per
Google.

Und dank inetbib, insb. bck konnte Julius in einen Johannes geändert werden.

+

Malerwerke des neunzehnten Jahrhunderts: Beitrag zur Kunstgeschichte?
von Friedrich von Boetticher - 1891 Seite 278 ... Esch, Mathilde ...
Böhmen, 1820 , erlangte ihre Ausbildung unter Waldmüller in Wien, in
Düsseldorf und ...

+ mehr zum buch via wiki p

Als Ergebnis seiner langjährigen kunsthistorischen Studien erschien
sein Lebenswerk „Malerwerke des 19. Jahrhunderts, Beitrag zur
Kunstgeschichte“ in 2 Bänden 1891 und 1901, in denen ca. 50.000 Bilder
deutscher und in Deutschland tätiger Maler überwiegend erstmalig,
teilweise heute noch einmalig aufgelistet sind. Das Buch ist daher
noch immer bei Kunstauktionen als Standardnachweis im Einsatz.


-- 
MfG, Karl Dietz
www.karldietz.de

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