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Re: [InetBib] Sonntags an der Tankstelle / Konfessionelle Bibliotheken



Guten Morgen in die Runde,
 
eine interessante Diskussion, die hier meiner Erinnerung nach, schon einmal 
ausgefochten wurde und mal wieder aus dem Ruder gelaufen ist.
 
Wir haben zur Zeit noch nicht einmal genug Personal um vormittags zu öffnen. 
Ergo - gebt mir genug Personal und ich halte die Bücherei an sieben Tagen rund 
um die Uhr offen. 
 
Grüße
Monika Silberer

Stadtbücherei Würselen
Kaiserstr. 36
52146 Würselen


Tel.: 02405/67558, -559, -560
Fax: 02405/67544
stbwue@xxxxxxxx


________________________________
Von: Annette Kustos <Annette.Kustos@xxxxxxxxxxxxxxxx>
An: Internet in Bibliotheken <inetbib@xxxxxxxxxxxxxxxxxx> 
Gesendet: 8:27 Mittwoch, 24.Juli 2013
Betreff: Re: [InetBib] Sonntags an der Tankstelle / Konfessionelle Bibliotheken


Guten Morgen Frau Ecks,
Kunde???? (Nein ich sage jetzt nichts.. ... Dumdidum)
Ansonsten, ich fand den Vorgang aeusserst aufklaersam...
Gruesse!

Von meinem iPad gesendet

Am 23.07.2013 um 22:39 schrieb "Silke Ecks" <furious.sun@xxxxxxxxx>:

Und ich war auch mal Bibliothekskind (nicht-konfessionell), aber ich
würde es trotzdem gut finden, wenn es möglich wäre, mit der fachlichen
Arbeit, spätestens nach vorgenommenen Ausbildungen, einen
Lebensunterhalt zu verdienen.

Wobei für mich Sonntagsarbeit kein Problem ist, ich aber eine
tarifliche Entlohnung schon auch zu schätzen wüsste. Und dann auch
gerne Frau Kustos' Stunden im Tausch übernähme.
Doch, sone gips auch.

Es hat hier oben in S-H auch schon Kämpfe um "Bürgerbibliotheken" und
das Ehrenamt und Freundeskreise gegeben. Alles gut und schön, aber ist
es nicht bedenklich, nicht sogar traurig, wenn, platt gesagt, alle
sozialen Funktionen von den Steuern zahlenden Bürgern kostenfrei
selbst erledigt werden sollen, während der Staat lieber Kampfdrohnen
oder Spionageprogramme anschafft??

Also da hab ich eher 1 Problem mit, wie man hier vielleicht sagen würde.

Und: ich meinerseits habe als "User" immer auch die Diskrepanzen
wahrgenommen und die vom Grafen angemerkte benutzer-Unfreundlichkeit
für berufstätige in vieler Hinsicht: nur ist ja wohl auch ziemlich
sicher, dass mit den entsprechenden Tarifvereinbarungen Zuschlägen und
mit der entsprechenden personellen Besetzung so etwas zu wuppen wäre.

Was heißt, dass zusätzlich Personal für solche Dinge und den
anfallenden Überstundenausgleich und überhaupt das Funktionieren
einzustellen wäre.

Gut, oder vielmehr schlecht: die Kommunen usw. haben kein Geld. Wo ist
dies Geld?
Mangelverwaltung kann und sollte es nicht sein.

Na ja, nix Neues unter all dieser Sonne; und Ihnen allen einen gute Woche -

Silke Ecks

---------

Am 23. Juli 2013 21:56 schrieb Steinhauer, Eric
<Eric.Steinhauer@xxxxxxxxxxxxxxxx>:
Das Ehrenamt spielt dabei eine wichtige Rolle. Zur Sicht der kath. 
Büchereien zum Thema  ist das hier vielleicht informativ:
http://www.borromaeusverein.de/images/uploads/publikationen/aufsaetze/puk6-08_sonntagsoeffnung.pdf

Ich selbst habe übrigens auch als "Sonntagsarbeiter" vor über 25 Jahren 
meine bibliothekarische Laufbahn begonnen. :))
ste
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http://www.inetbib.de/

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