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Re: [InetBib] Kartenschränke für Tafelkarten = große Wandkarten



Liebe Liste
Nun melde ich mich doch aucheinmal, anstatt immer nur still mitzulesen;-)
Wir haben in unserer KArtensammlung des geograph. Insituts sowohl 
Wandkarten wie auch normale Landkarten. Lediglich die Wandkarten sind 
hängend aufbewahrt, alle anderen in speziellen Kartenschränken. Die 
liegende Lagerung von Wandkarten hat ein großes Problem: Die Länge 
(als bei der aufgehängten Karte die Breite) kann bis zu 3 Metern 
betragen. Lagere ich diese liegend in einer Röhre, brauche ich nochmal 
diesselbe Länge plus Manövrierraum, um die Karte aus der Röhre 
rauszukriegen. Daher werden wohl Wandkarten traditionell hängend (weil 
am platzsparendsten) aufbewahrt. Habe mal ein paar Fotos beigefügt, 
wie es bei uns aussieht
http://www.inetbib.de/dateien/DSCF2246.JPG
http://www.inetbib.de/dateien/DSCF2248.JPG
http://www.inetbib.de/dateien/DSCF2254.JPG
Mit liebem Gruß

K. Siebler
Geograph. Institut
Uni Heidelberg

Zitat von "Wünsch, Martin" <wuensch@xxxxxxx>:

Liebe Alle,

ich möchte nochmal betonen, dass das mein Modell ein geschlossener  Kasten ist und nur die Frontseite sichtbar sein soll. Ein  ansehnliches Gesaltungsbeispiel habe ich hier abgelegt:

https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:HT-Rohre_Kartenlagerung2.jpg


Mit freundlichen Grüssen,
Martin Wünsch, M.A. (LIS)



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Inetbib [mailto:inetbib-bounces@xxxxxxxxxxxxxxxxxx] Im Auftrag von
Silke Ecks
Gesendet: Mittwoch, 2. Juli 2014 14:10
An: Internet in Bibliotheken
Betreff: Re: [InetBib] Kartenschränke für Tafelkarten = große Wandkarten

Hallo, Frau Löhrer -

nach dem viel schöneren Vorschlag von Herrn Wüsch schick ich meinen Senf
nun doch noch, mit dem Hinweis, dass die beschriebene Konstruktion
problemlos auch für eine stehende Aufbewahrung zu bauen wäre, vielleicht
dann nicht quadratisch, sondern vier- fünf Fächer tief, z.B. mit gemeinsamen
Deckeln für einzelne Abschnitte - wobei ich persönlich ja die
Milchkannendeckel einfach nur schick und praktisch finde...

-------------

Warum ist es denn so wichtig, dass sie hängen?
Und im Versuch, das zu verstehen und auf die Gefahr hin, das Thema verfehlt
zu haben - was unterscheidet eine Tafelkarte von einer Planokarte? Google
hat da gerade versagt...

Zum Lesen/ für Benutzer scheinen mir doch die großen (teuren)
Kartenschränke mit Auszügen an sich praktischer (wenn auch vielleicht
platzaufwändiger) und v.a. materialschonender als eine stehende oder
hängende Aufbewahrung, da letztlich zum Lesen ja vermutlich ein Ausbreiten
auf irgendeiner guten Oberfläche unumgänglich wäre?

Ansonsten wäre vielleicht eine Art Draht-Gestell, nicht unähnlich einem
eckigen, etwas groß geratenen Schirmständer mit Einteilungen, eine Idee, in
das die Karten in Kunststoffröhren, und zwar z.B., je nach benötigter Dicke,
Zu- oder Abwasserrohre aus dem Baumarkt. dafür gibt es auch Kappen, die
verklebt werden könnten, und sie nach benötigter Länge zuzuschneiden ist
mit der einfachsten Bügelsäge kein Problem, und auch eine Beschriftung ist
unproblematisch.
Umfallen kann das Ganze eigentlich auch nicht, notfalls schraubt   
man es fest.

Die Rohre sind dann zwar normalerweise neutral-grau, nicht durchsichtig,
und nicht wirklich hübsch, aber m.E. auch nicht tödlich häßlich ;-), und das
Ganz ist improvisiert - aber mir persönlich scheint ja die glatt-geleckte,
hochglänzende und -teure Optik, die heute angesagt ist, oftmals als
Verschwendung von Mitteln und eh nicht unbedingt immer zielführend; mit
allzu bunt hab ich es auch nicht so, ich mag Tekkie-Optik...

Solche rechteckigen Gestelle mit ca. 16 bis 20 Fächern gibt (oder
gab?) es vermutlich (u.a.?) im Bedarf für den Buchhandel, wo sie zu genau
dem Zweck der Vorhaltung von Großkarten auch benutzt werden- ich habe
sowas jedenfalls schon gesehen, und es war nicht zu unhandlich und auch
stabil.

Ich nehme an, dass dieses die Metallgerüste sind, die Sie im letzten Absatz
meinen - ich persönlich finde sie nicht allzu häßlich, aber man  könnte sie ja
auch in einen Schrank oder eine Kommode einbauen/ -stellen/ -schrauben.

So eine Platte mit Öffnungen wie von Herrn Wünsch beschrieben, gestaltet
schlicht, klar & stark lettristisch/ typografisch mit dem Wort "Karten"
einfarbig in riesigen Lettern, und/ oder in verschiedenen Schriften und
Sprachen, wie es sich ja anböte, also ich fände das schick...

Die zu fräsen wäre aber wohl jedenfalls ein Profi-Job und nciht ganz
unaufwändig.
Wobei Rigips m.E. vielleicht zu anfällig wäre, sowohl gegen Feuchtigkeit
(man weiß ja nie) als auch gegen Sturz, Bruch oder Fußtritt. Aber das ist ja
nachrangig.

Vielleicht nützt das ja was...

Einen schönen Tag wünscht Ihnen und allen KuK Silke Ecks

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Am 1. Juli 2014 16:28 schrieb Astrid Löhrer <aloehrer@xxxxxxxxxxxx>:
> Liebe Liste,
>
> ich schlage mich mit folgender Frage herum:
>

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