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[InetBib] Mehr Bibliothekare als Autoren mit den Nanowrimo!?



Hallo.

Ausgehend vom Schreibwerkstatt-Workshop, heute Morgen auf der
Inetbib-Tagung [0], will ich gerne einen Gedanken formulieren.

[0] http://www.inetbib.de/inetbib16-do/

Die Herren Mumenthaler, Schuldt und Heller meinten dort, dass im
Bibliothekswesen eher wenig publiziert wuerde und dass man potenzielle
Autoren direkt ansprechen und motivieren muesse, um Publikationen
``heraus zu kitzeln''. Das liegt natuerlich an verschiedenen Faktoren.
Ich will nur einen einzigen Gedanken darlegen, der aber in diesem
Zusammenhang vielleicht wertvoll ist.

Es gibt da diese jaehrliche Aktion, den NaNoWriMo -- National Novel
Writing Month. [1] Dabei geht es darum, inerhalb eines Monats (dem
November) eine komplette Geschichte mit 50.000 Worten zu schreiben.
Ueber diesen engsten Sinn hinaus kann der Nanowrimo aber auch als
genereller Anlass fuer Schreibprojekte verstanden werden. (In der
Free-Software-Welt wird er manchmal zum Schreiben von Benutzer-
Handbuecher genutzt.)

[1] http://nanowrimo.org

Nun ist meine Idee, dass der Nanowrimo zum Anlass genommen werden
koennte, um Bibliothekare zu motivieren, ueber ihre eigenen
Arbeitsprojekte zu schreiben und zu veroeffentlichen. Ich koennte mir
vorstellen, dass das Anhaengen an den Nanowrimo eine hilfreiche
Motivation sein koennte (vielleicht gerade fuer juengere Mitarbeiter).

Zudem koennte man auf diesem Weg auch Nanowrimo-Schreibgruppen fuer
deren Writathons die Raeume der Bibliothek bereitstellen und so --
evtl. sogar im gemeinsamen Schreiben -- wertvolle Kontakte knuepfen.

Ich will nicht sagen, dass diese Idee grundlegend durchdacht waere;
sie soll vielmehr als Inspiration verstanden werden.


Es gibt hier natuerlich Parallelen zu Book-Sprints (z.B. CoScience).
Der Unterschied liegt aber in der Regelmaessigkeit des Nanowrimo.


Gibt es denn irgendwo bereits Nanowrimo-Aktionen in Bibliotheken?


markus


Listeninformationen unter http://www.inetbib.de.