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Re: Antwort: Wettbewerb (War: Suchmaschinen unbenutzbar?)



Liebe Kolleginnen und Kollegen,

zum Google-Thema: wie hervorragend sich Google für bibliographische
Ermittlungen bzw.Verknüpfungen eignet und in dieser Beziehung sogar
konventionelle Datenbanken übertreffen kann, können Sie übrigens auch in den
Linksystemen des Multisuchsystems
http://new.heimat.de/home/bibdat/bibdat.htm
testen, die eine solche Verknüpfung besitzen: JADE-Link, Ingenta-Link,
Medline-Link und Current Contents-Link.
Bei diesen werden jeweils aus dem Trefferzitat automatisch ein Verfassername
und die ersten Wörter des Sachtitels mit der Suchadresse von Google
verbunden. Man erhält in erstaunlich vielen Fällen an oberster Stelle die
Anzeige für den betreffenden Aufsatz und kommt von dort aus ggf. zur
primären Titelanzeige mit Abstract oder sogar direkt zum Volltext. Das
trifft nicht bei allen Verlagen in gleicher Weise zu: Bei Elsevier, Springer
und Wiley nur, wenn neben der kommerziellen Version es noch eine frei
zugängliche Version gibt, was nicht selten vorkommt, oder indirekt über ein
Schriftenverzeichnis. Bei AIP, IOP, Blackwell
und vielen kleineren Verlagen kommt man fast immer zur primären
Zeitschriftenseite, bei biomedizinischen Titeln führt ein PubMed-Eintrag zum
Volltext, der manchmal frei verfügbar ist.
Außerdem führt diese Verknüpfung sehr oft zu einer Anzahl von weiteren
Titeln desselben Verfassers oder desselben Themas, was eine ergiebige
weitere Informationsquelle darstellt.  Die von Google bei dieser Verknüpfung
mit Verfasser und Sachwörtern angezeigten Treffer sind wenigstens im oberen
Bereich alle irgendwie relevant und kein lästiger Müll.

Mit freundlichen Grüßen

Hans Hehl

Kurt Schumacher Str. 25
93049 Regensburg
Tel. 0941 34980

hanshehl _at__ t-online.de


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