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[InetBib] CfP::: Unlocking Sources - The First World War & Europeana



Liebe Kolleginnen und Kollegen,
ich möchte Sie gern auf einen Call for Papers zur Konferenz "Unlocking Sources 
- The First World War & Europeana" in der Staatsbibliothek zu Berlin - 
Preußischer Kulturbesitz aufmerksam machen.
Weitere Informationen finden Sie unter:
www.europeana-collections-1914-1918.eu/unlocking-sources/<http://www.europeana-collections-1914-1918.eu/unlocking-sources/>
 bzw. unten.
Mit freundlichen Grüßen
Thorsten Siegmann

*** Apologies for cross posting ***

DEUTSCHE VERSION:
(Englische Version unten)

Call for Papers:
Unlocking sources. The First World War online & Europeana
http://www.europeana-collections-1914-1918.eu/unlocking-sources/
Staatsbibliothek zu Berlin, 30. – 31. Januar 2014
Deadline: 15.07.2013

Das Jahr 2014 wird von der internationalen Erinnerung an den Beginn des Ersten 
Weltkrieges im Sommer 1914 geprägt sein. Zahlreiche Projekte in Deutschland, 
Europa und weltweit, in Forschung, Lehre und Öffentlichkeit, widmen sich diesem 
Ereignis in unterschiedlicher Form. Die Projekte „Europeana Collections 
1914-1918“, „European Film Gateway 1914 - EFG1914“ sowie „Europeana 1914-1918“ 
haben hunderttausende Quellen aus (Film-)Archiven, Museen, Bibliotheken und von 
Privatpersonen zusammengetragen, digitalisiert und über die virtuelle 
Bibliothek Europeana erstmals einer breiten Öffentlichkeit frei online 
zugänglich gemacht .

Der bevorstehende Abschluss dieser drei Projekte im Jahr 2014 bietet den Anlass 
für eine Präsentation und Diskussion neuer digitaler Angebote rund um den 
Ersten Weltkrieg. Dazu laden die Koordinatoren und Partner der drei Projekte, 
die Staatsbibliothek zu Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin, das 
Deutsche Filminstitut - DIF e.V., und die Europeana Foundation vom 30. – 31. 
Januar 2014 Interessierte aus Wissenschaft und Öffentlichkeit zu der 
zweitägigen internationalen Konferenz „Unlocking Sources - The First World War 
online & Europeana “ in die Staatsbibliothek zu Berlin ein.

In verschiedenen Sektionen werden sich Vertreter/innen aus Forschung und Lehre, 
Geschichtsvermittlung und Bildung über die Möglichkeiten und Grenzen digitaler 
Zugänge zum Ersten Weltkrieg austauschen und die Beiträge, die hierzu in den 
vergangenen Jahren geleistet wurden, aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten. 
Im Mittelpunkt der geplanten Konferenz stehen Fragen zur Nutzung digitaler 
Quellen: Wie passen sich digitalisierte Bestände in Forschung und Lehre ein? 
Welchen Beitrag können die verschiedenen Online-Aktivitäten zu den „Digital 
Humanities“ beisteuern? Welche Ideen für die Vermittlung von Geschichte in 
Schulen, Museen und Medien werden daraus entwickelt? Welche Schwächen und 
Stärken in den bisherigen und den neuen Online-Angeboten sind festzustellen? 
Neben der kritischen Diskussion und Reflexion in den Panels können sich 
innovative Projekte, die sich dem Thema „Erster Weltkrieg“ mittels digitaler 
Formen nähern, einer breiten Öffentlichkeit vorstellen.

Wissenschaftler/innen, Lehrer/innen, Vertreter/innen aus Archiven, Bibliotheken 
und Museen sind eingeladen, ihre Forschungsvorhaben, Lehrangebote/-materialien 
oder digitale Quellenkorpora in einem 20-minütigen Beitrag (englisch, deutsch) 
vorzustellen und hierfür ein max. einseitiges Abstract bis zum 15. Juli 2013 
einzureichen. Außerdem können Projekte als Poster oder an einem 
Präsentationsstand vorgestellt werden.

Folgende Themen bilden Schwerpunkte der geplanten Sektionen und Panels:

Erinnerungskulturen und die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“.

Für das letzte Jahrzehnt ist eine Wiederentdeckung des Ersten Weltkriegs auch 
in der (populären) Erinnerungskultur auffällig. Davon zeugen nicht nur 
zahlreiche große Ausstellungen der vergangenen Jahre, sondern nicht zuletzt das 
große mediale Interesse an der Zeit von 1914-1918, das in 
Fernsehdokumentationen, Spielfilmen, populärhistorischen Publikationen etc. 
vielfach greifbar ist. Die Sammlungen, die durch die drei Projekte in das 
Kulturportal Europeana eingebracht wurden, können als kommunikatives, digitales 
Gedächtnis aufgefasst werden, welches eine neue, umfassende Infrastruktur für 
die in den Gedächtnisinstitutionen gespeicherten Dokumente aus der Zeit 
zwischen 1914-1918 bietet. Der somit geschaffene Quellenkorpus kann anregen, 
die präsentierten Quellen nicht allein als materiale Grundlage der historischen 
Konstruktion zu betrachten, sondern auch seine Möglichkeiten als Medium einer 
europäischen Erinnerungskultur zu bedenken.

Digitale Quellen in Forschung, Lehre, Schule und Öffentlichkeit - 
Geschichtsvermittlung und Didaktik

Im Kontext historischer Jahrestage richten Bildungseinrichtungen, 
Kulturerbeeinrichtungen und –vermittler ihre Aktivitäten verstärkt auf das 
bevorstehende Gedenkjahr aus. Online-Angeboten wird heute in der allgemeinen 
Wahrnehmung bei Fördergebern wie Nutzern eine besondere Bedeutung beigemessen. 
Online-Zugänge zu Quellen sind frei von zeitlichen und räumlichen 
Beschränkungen und richten sich prinzipiell an jeden. Wie weit aber treffen die 
geschaffenen Angebote den Bedarf der Nutzer? Welche Interessen und welchen 
Zugang haben private Nutzer und Wissenschaftler zum Thema ‚100 Jahre Erster 
Weltkrieg‘? Finden Vermittler wie Hochschullehrer oder Geschichtslehrer in den 
Angeboten ihre Bedürfnisse widergespiegelt? Gleichzeitig stellt sich die Frage, 
wie Nutzererwartungen und Möglichkeiten in Einklang zu bringen sind. Näher zu 
beleuchten ist das Spannungsfeld aus Nutzererwartungen an Onlineangebote 
(geprägt durch privatwirtschaftliche Akteure wie z.B. Google), den 
Rahmenbedingungen, unter denen die Projektakteure Sammlungen anbieten können 
(bedingt durch Metadatenqualität und technische Möglichkeiten), und den 
verfügbaren Ressourcen (Kosten, Personalkapazitäten, notwendige Fachkenntnisse).

Alltagsgeschichte des Ersten Weltkrieges

Die Historiographie zum Ersten Weltkrieg hat im Laufe der vergangenen knapp 100 
Jahre einen erheblichen Wandel erlebt. Nach Beschäftigung mit der 
„Kriegsschuldfrage“ und mit militär-, diplomatie- und politikgeschichtlichen 
Fragestellungen hat sich der Fokus auf die Sozial- und Wirtschaftsgeschichte 
verschoben, später auch auf die Alltags- und Kulturgeschichte des Ersten 
Weltkrieges, meist in transnationaler Perspektive. Heute stehen 
unterschiedliche Ansätze und Zugänge zur Geschichte des Ersten Weltkrieges 
nebeneinander und  sind oft miteinander verzahnt. Online verfügbare Quellen und 
Literatur können diesen geschichtswissenschaftlichen Paradigmenwechsel 
begleiten, wobei sie nicht nur für spezialisierte Historiker/-innen 
dechiffrierbar sind, sondern bewusst auch einem breiten Publikum zugänglich 
werden. Wie aber greifen Forschung und Lehre heute auf derartige Quellen zu: 
auf digitalisierte Kinder- und Schulbücher, religiöse Erbauungsschriften, 
Kriegspostkarten, Tagebücher und anderes unikales, handschriftliches Material, 
auf Fotos, Flugblätter und Pamphlete, Karten, Musikalien, Druckwerke wie Front- 
und Schützengrabenzeitungen, satirische Zeitschriften bis hin zu 
Propagandamaterial, Kinderzeichnungen und künstlerische Drucke? Wie platzieren 
sie diese in einem größeren Zusammenhang und auf welche Weise stellen sie 
sowohl für die Wissenschaft als auch für ein breiteres Publikum verständlich 
und anschaulich dar? Wie ergänzen sich diese mit anderen, nicht digitalen 
Quellen? Können digitales Material und Techniken aus dem Bereich der “Digital 
Humanities“ das Formulieren neuer Fragen fördern?

Kontakt:
Thorsten Siegmann
Staatsbibliothek zu Berlin
E-Mail: <conference@xxxxxxxxx>
Tel. +49 (0)30 266 431451

Links:
Europeana: www.europeana.eu
Europeana 1914-1918: http://www.europeana1914-1918.eu/de
EFG 1914: http://project.efg1914.eu/
Europeana Collections 1914-1918: http://www.europeana-collections-1914-1918.eu/


Call for Papers:
Unlocking sources. The First World War online & Europeana
http://www.europeana-collections-1914-1918.eu/unlocking-sources/
Berlin State Library, January 30 - 31, 2014
Deadline: July 15, 2013

The year 2014 will be marked by the international commemoration of the 
beginning of the First World War in the summer of 1914. Numerous projects in 
research and education in Germany, Europe, and worldwide are dedicated to this 
event in different ways. The projects "Europeana Collections 1914-1918", 
"European Film Gateway 1914", and "Europeana 1914-1918" have digitized hundreds 
of thousands of sources from archives, museums, libraries, and individuals. 
These will, for the first time ever, be made available to the general public 
for free via the virtual library Europeana.

The completion of these three projects in 2014 offers the opportunity for a 
presentation and discussion of new digital offerings around the First World War 
and Europeana. The two-day conference at the Berlin State Library "Unlocking 
Sources - The First World War online & Europeana" will take the opportunity to 
discuss the mediation of history online in 2014. The international conference 
will be jointly organised by the project co-ordinating institutions Berlin 
State Library, the Department of History at the Humboldt University in Berlin, 
the German Film Institute - DIF e.V., and the Europeana Foundation. It will 
address interested scientific audiences and the public.

The conference is focused on the use of digital resources: How do digitized 
materials fit into research and teaching? How can different online activities 
contribute to the "digital humanities"? What ideas for the teaching of history 
in schools, museums, and media are developed? What are the strengths, and what 
are the weaknesses of the existing and newly created offers? In addition to the 
critical discussion and reflection at the panels, innovative projects 
approaching the theme of the "First World War" by using digital forms can 
present their results to a broader public.

Scientists, teachers, representatives of archives, libraries and museums are 
invited to reflect on questions of mediating history online and to present 
their research projects, course offerings / materials or digital sources in a 
20-minute talk (English, German). Please send in an abstract (one page max.) by 
15 July 2013. In addition, projects and ideas for projects can be presented as 
a poster or a presentation stand.

The proposed sections and panels will focus on the following topics:

Memory Cultures and the "seminal catastrophe of the 20th Century".

In the last decade the rediscovery of the First World War in the (popular) 
culture of remembrance is striking: Not only through numerous large exhibition 
projects of recent years, but also through the great media interest in the 
period 1914-1918 which is palpable in many television documentaries, feature 
films, popular history books etc.. Presented by the three projects, the 
Europeana collection can be understood as a communicative, digital memory which 
creates a new, comprehensive infrastructure for data stored in the memory of 
institutions from the period 1914-1918. The corpus can encourage audiences to 
use the presented sources not only as a material basis of historical 
reconstruction, but also to consider its possibilities as a medium of a 
European culture of remembrance.

Digital sources in research, education, and for the public - teaching of 
history and didactics

In the context of historical anniversaries educational institutions, cultural 
heritage institutions, and actors of cultural mediation align their activities 
to the upcoming anniversary year of the First World War. Online services are 
accorded particular importance in the general perception among funding bodies 
and users. The access to online sources is free of constraints in time and 
space in principle open to everyone. But do the established offers meet the 
users’ needs? What are the interests of individual, private users or scientific 
researchers? Do agents such as university or school history teachers find their 
needs reflected in the offer? At the same time, the question arises how user 
expectations and opportunities are to be reconciled. Also for discussion is the 
tension between user expectations for online services (dominated by private 
sector organisations such as Google), the conditions under which the project 
stakeholders can offer collections (due to metadata quality and technical 
capabilities), and available resources (cost, manpower, required skills).

Everyday life history of the First World War

The historiography of the First World War has experienced considerable change 
over the years. After dealing with "war guilt" and questions concerning 
military, diplomacy, and political history, the focus has subsequently shifted 
to the social and economic history. In the present, one deals also with the 
everyday and cultural history of the First World War, mostly in a transnational 
perspective. Now, different approaches to the history of the First World War 
stand next to each other or are even connected with each other. Available 
online sources and literature can accompany this historiographical paradigm 
shift. They are not only decipherable by specialized historians, they also 
accessible to a wider audience. But how can research and teaching employ 
sources such as digitized children's and school books, religious devotional 
works, war postcards, diaries and other unique objects? How can manuscript 
material, photos, leaflets and pamphlets, maps, music, front and trench 
magazines, satirical magazines and propaganda material, children's drawings and 
art prints be employed? How is it possible to put these materials into a wider 
context and make them clear and helpful both for a scientific and for a wider 
audience? How do these materials complement non-digital sources? Will digitised 
materials and techniques from Digital Humanities contribute to discovering new 
approaches?

Contact:
Thorsten Siegmann
Berlin State Library
E-Mail: <conference@xxxxxxxxx>
Phone +49 (0)30 266 431451

Links:
Europeana: www.europeana.eu
Europeana 1914-1918: http://www.europeana1914-1918.eu/de
EFG 1914: http://project.efg1914.eu/
Europeana Collections 1914-1918: http://www.europeana-collections-1914-1918.eu/



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