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Naumanns Engagement



Waere es nicht schoen, wenn es den BibliothekarInnen gelingen wuerde,
Herrn Naumann als Fuersprecher zu gewinnen ? Hommage an Bibliotheken hat
er schon genug gegeben - gestern im Fernsehen gerade wieder, wo er die
Rettung der saeuregefaehrdeten Buecher propagierte. Auch das es die
Buchpreisbindung noch gibt, ist wohl mit sein Verdienst. Gut- ich kenne
auch das Gedicht von B.B. ...
Leider haben wir BibliothekarInnen ja das Talent, uns rundum unbeliebt
zu machen. So haben wir wohl bei Herrn Naumann nicht unbedingt gute
Karten ...aus welchen Gruenden auch immer, vielleicht weil wir uns
selber nicht leiden koennen, wofuer ich jetzt schon mehrere Beweise in
der Liste gefunden habe ...
Vielleicht kann man trotzdem mal zusammenkommen, z. B. anlaesslich der
Frankfurter Buchmesse, wo es ein "Zentrum fuer Bibliothekare und
Dokumentare" gibt ? -  wo meine
Versuche, Kontakt mit KollegInnen aufzunehmen am Datenschutzgesetz
scheiterten ?
Luise von Loew
rabatbib _at__ goethe.org.ma

 12.05.2000      Pressemitteilung Nr. 220/00
                   Das Bundespresseamt teilt mit:


                   Staatsminister Naumann beim Kulturministerrat in
Brüssel



Der Staatsminister beim Bundeskanzler, Dr. Michael Naumann, wird
am (kommenden) Dienstag, 16. Mai 2000, als Leiter der deutschen
Delegation in Brüssel an der Sitzung des Rates der Kultur- und
Medienminister der Europäischen Union teilnehmen. Der Rat wird sich
mit folgenden Themen befassen:

MEDIA PLUS - Programm zur Förderung der europäischen
Filmindustrie: Das Programm wird eine Laufzeit von fünf Jahren
(2001 bis 2005) haben. Es soll das jetzige Programm MEDIA II
ablösen. Schwerpunkt des Programms werden die Entwicklung
und der Vertrieb von Filmproduktionen sowie die Ausbildung
von Filmfachleuten sein. Von der EU-Kommission wird ein
Finanzvolumen von 400 Millionen Euro vorgeschlagen.

Kulturelle Vielfalt. In der Diskussion über die kulturelle Vielfalt
angesichts der Globalisierung unterstützt die Bundesregierung
Überlegungen der Kommission zur Einsetzung einer hochrangigen
Expertengruppe. Staatsminister Naumann hat dazu angeregt,
dass die zuständige Kommission (Bildung und Kultur) eine eigene
Arbeits-einheit schafft, die sich ausschließlich mit kulturellen
Aspekten in allen anderen Bereichen der Gemeinschaftspolitik
beschäftigt. Damit soll dokumentiert werden, dass Kulturpolitik
nicht nur eine von vielen EU-Aufgaben, sondern eine besonders
wichtige Querschnittsaufgabe der Gemeinschaft ist.

In diesem Zusammenhang ist der audiovisuelle Bereich ein
aktueller und wichtiger Schwerpunkt der Beratungen. In
Bezug auf die bevorstehende Wiederaufnahme der
Verhandlungen zu Liberalisierungen im Dienstleistungsbereich im
Rahmen der World Trade Organisation (WTO) hat
Staatsminister Naumann deutlich gemacht, dass durch eine
globale Liberalisierung im Handel mit kulturellen Dienstleistungen
erhebliche Gefahren für die Erhaltung der kulturellen Vielfalt
entstehen könnten. Aktuell geht es dabei um die Beurteilung der
Beihilfen für die nationalen Filmförderungen und um die Stellung
des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

Europäisches Filmerbe. Der Rat wird sich mit einer
Entschließung zur Erhaltung des europäischen Filmerbes
befassen. Hier soll die Kommission eine europaweíte Studie
koordinieren, die europäische Leitlinien für die Restaurierung von
Filmen erarbeitet.









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