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Re: AW: Nochmal: Erinnerungsservice



Rohde Bernd schrieb:

> Das sind zwei klar voneinander unterscheidbare Zielgruppen, ueberwiegend Benutzer unterschiedlicher 
> Bibliothekstypen. Und hier muss man auch bei der Diskussion um den Erinnerungsservice unterscheiden.
> Bei der zweiten Gruppe, den Jugendlichen, ist ein paedagogischer Ansatz durchaus sinnvoll ...

Liebe KollegInnen, 
eigentlich ist ja fast alles schon gesagt worden, aber da gärt doch 
noch einiges, also lasse ich auch noch mal ein paar Gedanken los: 

Willy Brandt sagte mal: die Schule der Nation ist die Schule - 
und er meinte: nicht die Bundeswehr. Und alle klatschten damals. 
Glauben denn wirklich einige, dass die Schule der Nation die 
Bibliotheken sein sollten? Und irgendjemand würde klatschen? 

Wenn Bibliotheken die Chance haben, durch einen automatisch 
organisierbaren und billigen Erinnerungsservice Pluspunkte in der 
Bevölkerung (und zwar bei allen gesellschaftlichen Gruppen, auch bzw. 
gerade bei den Jugendlichen) zu machen, quasi im Sinne einer netten 
Marketingaktion, dann sollte doch jeder zustimmen - meint man. 

Für mich sind jedenfalls die vielen bedenkenträgerischen Kommentare 
nicht nachvollziehbar. Wir wissen doch alle, dass Bibliotheken nicht
gerade 
im Geruch von übermäßig kundenfreundlichen Dienstleistungsbetrieben 
stehen (ob zu Recht oder Unrecht ist dabei egal, auf die Tatsache kommt 
es an) und sollten so eine gute Gelegenheit für eine bessere Akzeptanz 
nicht auslassen.

Schöne Grüße
Rüdiger Schneemann

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