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Re: Public Private Partnership für Bibliotheken



Sehr geehrte Frau Knop, die Umwandlung einer Bibliothek in eine
Stiftung hat nicht unbedingt etwas mit Private Public Partnership
zu tun, sie kann auch darau beruhen, daß man eine flexiblere
Struktur für die Verwaltung seiner Mittel sucht. Die alte Stiftung
Hamburger Öffentliche Bücherhallen, die Anfang der sechziger
Jahre ihren Stiftungsstatus verlor, hatte seinerzeit nichts mit private
public partnership zu tun. Hier in dieser Liste hat  aber vor einigen
Monaten eine kleine Stadtbücherei über eine Partnership mit
amazon.com berichtet, die Bibliothek durften bei Amazon
recherchieren und die Leser konnten dann über die Bibliothek
gleich bestellen (oder so ähnlich), das ist eine echte private public
partnership.Wenn Sie auf ausländische Erfahrungen zurückgreifen
dürfen: in Großbritannien gibt es solche "Projekte" auf dem GEbiet
des Business Information ( u.a.Nationalbibliothek Schottland) und
auch die vielgeübte Praxis in Rußland u.anderen Ländern von Ost-.
und Mitteleuropa, Ausstellungen von seiten der Verlage in
Bibliotheken zu organisieren und dann die ausgestellten Bücher
den Bibliotheken für den geleisteten Service und die
Räumlichkeiten billiger zur Verfügung zu stellen, ist eine echte
public private partnership. Vor vielen Jahren gab es in einigen
Bibliotheken die Vorstellung vopn Bücheren zur Weihanchtszeit -
das ist auch als Public priavte partnership zu verstehen, wenn es
Absprachen mit dem Buchhandel gibt, auch z.B. im System des
LLL (Lebenslangen Lernens) beim Aufbau von Zentren für das
Erlernen von Fremdsprachen Das nur einige sehr flüchtige
Hinweise. Viel Erfolg und Grüße Elisabeth Simon


Listeninformationen unter http://www.inetbib.de.