[Date Prev][Date Next][Thread Prev][Thread Next][Date Index][Thread Index]

Re: [InetBib] OA und die Bibliotheken]



Ich bin zwar im Prinzip der Meinung,
dass es nicht das Ziel der Bibliotheken und von OA sein kann,
so wie es sich in den USA schon durchzusetzen scheint,
die Information immer ein halbes Jahr (geschweige 1 J.) später zu
präsentieren,
und nur die Reichsten Einrichtungen dieser Welt können an den
Searchfronts mitmischen,
bis jetzt ist aber in der Marktwirtschaft niemand etwas besseres
eingefallen,
weil ihnen die Geisteswirtschaft noch fehlt.

Radikalforderungen, nach dem alten Motto:
"Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert, es kommt aber
darauf an,

sie zu verändern." (Feuerbachthese, Karl Marx)

haben sich aber auch nicht bewährt.

Vielmehr bin ich der Meinung:

Auch die Destruktion dieser Welt ist eine Veränderung, es kommt aber darauf
an,

durch eine richtige Interpretation die Voraussetzung zu schaffen, Fehler zu
vermeiden.

Das ist Wissenschaft: Erst denken, dann revolutionieren.

Nur in der Politik betreiben einige erst Revolution und denken dann,

wenn sie noch können, darüber nach.



MfG



W. Umstätter



----- Original Message -----
From: "Lars Aronsson" <lars@xxxxxxxxxxx>
To: "Internet in Bibliotheken" <inetbib@xxxxxxxxxxxxxxxxxx>
Sent: Thursday, August 17, 2006 8:08 PM
Subject: Re: [InetBib] OA und die Bibliotheken]


Susanne Riedel schrieb:

Was nun BuB betrifft: ... die Interessen des Verlages
anzuerkennen; ... die Gefahr, ... den Absatz des Printprodukts
beeinträchtigen könnte, ...

Es ist gut dass Artikelautoren/innen (und Bibliotheken) dies
wissen, so dass sie eine andere Zeitschrift wählen können.

Gern die Revolution, aber zuerst Mittagessen.

Der Verlag, der Verlag, er hat immer recht,
und, Genosse, es bleibet dabei!

Wir sind die Bibliothek.


--
  Lars Aronsson (lars@xxxxxxxxxxx)
  Aronsson Datateknik - http://aronsson.se




Listeninformationen unter http://www.inetbib.de.