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Re: Elektronische Zeitschriften: Nachweissysteme



On Mon, 30 Aug 2004 14:47:52 +0200
 Rüdiger Schneemann <schneemann@xxxxxxxxxxxxxxx> wrote:
> Liebe Leute,
> zur Abwechslung mal wieder ein schwer fachliches Problem.
> 
> Es geht um die Überschneidungsraten von:
> 
>  - EZB <--> DOAJ 
>  - EZB <--> ZDB (el.Zs)
> 
> DOAJ ? Directory of Open Access Journals ist eine von der
> UB Lund 
> gepflegte Liste kostenloser E-Journals
> http://www.doaj.org/home
> 
> Nach meiner hochwissenschaftlichen Analyse innerhalb von
> 1 Minute 
> liegt das Verhältnis EZB <--> DOAJ z.B. bei 50:50 
> (von 2 geprüften Titeln war einer bei beiden).
> 
> Hat jemand schon mal genauer ermittelt oder verlässliche
> Angaben 
> dazu gefunden?

Nach meinen Erfahrungen ist im DOAJ (nur 1218 Titel) nur
ein Bruchteil der gruenen Titel der EZB (7545 Titel bei
Gesamtanzeige).

Das liegt zum einen daran, dass DOAJ nur aktuelle
Zeitschriften mit Forschungsbeitraegen (keine
Publikumszeitschriften und populaerwiss. Magazine)
beruecksichtigt ("fulltext, open access scientific and
scholarly journals that use an appropriate quality control
system to guarantee the content").

Open Access meint nur Open Access Light: kostenfreier
(widerruflicher) Zugang (kein Reduzieren von permission
barriers), es werden auch Zeitschriften gelistet, die sich
alle Rechte vorbehalten.

Zum anderen liegt die eklatante Differenz daran, dass man
in Lund nur im Schneckentempo vorankommt, also mit der
Masse schlichtweg ueberfordert ist und deutschsprachige
Publikationen nur in nicht nachvollziehbarer Auswahl
beruecksichtigt.

Klaus Graf


Listeninformationen unter http://www.inetbib.de.