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Re: [InetBib] persönliche Befindlichkeiten AW: Andere Meinungen und der richtige Ton



"Ihr Ton gefällt mir nicht!"

Wie schön! Vielen Dank! 
(Und diesen Sketch kannte ich noch gar nicht.)


Beste Grüße, 
Falk Hartwig 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Hentze, Sybille M.A., Dipl.-Bibl. via InetBib [mailto:inetbib@xxxxxxxxxx] 
Gesendet: Donnerstag, 8. Juli 2021 16:23
An: inetbib@xxxxxxxxxx
Betreff: Re: [InetBib] persönliche Befindlichkeiten AW: Andere Meinungen und 
der richtige Ton

Liebe Kolleg*innen,

ich erlaube mir einen kleinen (von mir humoristisch gemeinten) Beitrag zur 
Wiederherstellung der Harmonie zwischen den Listen-Teilnehmer*innen, und zwar 
mit dem Beethoven-Trio von Loriot:

https://www.dailymotion.com/video/x2o3pge

Solange wir alle noch im Gespräch miteinander sind, ist doch alles ganz gut!

Liebe Grüße und da capo aus dem schönen und wüstenhaft-heissen Wien, Sybille 
Hentze

________________________________________________________

On 08.07.2021 16:01, Grilli, Maurizio via InetBib wrote:
Liebe Kolleginnen,
Vorsicht und Entschuldigung: ich mache einen Vorschlag. Wir nutzen ab 
jetzt für die nächsten 500 Jahre als Ausgleich einfach das Femininum 
und meinetwegen noch 500 Jahre dazu, wenn das Subjekt eines Satzes 
gleichzeitig weiblich und männlich ist oder sein könnte :). Zum Glück 
hat man mit Prädikaten kein Gender-Problem in der deutschen Sprache.
Aber doch mit Substantiven: die "Salami" stammt aus dem Italienischen 
und ist falsch. Es heißt "il" also der Salame.

Mit herzlichen Grüßen
Maurizio Grilli M.L.I.S.

Universitätsmedizin Mannheim
Medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg Bibliothek 
Theodor-Kutzer-Ufer 1-3 (Haus 42)
68167 Mannheim
Tel.: +49(0)621 / 383-3711
Fax: +49(0)621 / 383-2006
E-mail: maurizio.grilli@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
https://www.umm.uni-heidelberg.de/bibliothek/

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: InetBib <inetbib-bounces@xxxxxxxxxx> Im Auftrag von Andreas 
Odenkirchen via InetBib
Gesendet: Mittwoch, 7. Juli 2021 17:49
An: inetbib@xxxxxxxxxx
Betreff: [InetBib] persönliche Befindlichkeiten AW: Andere Meinungen 
und der richtige Ton

In dieser ganzen Diskussion hier geht es ausschließlich um persönliche
Befindlichkeiten: Die der "Gender-Fraktion" und die der 
"Sprachschützer". Leider sind diese verschiedenen Befindlichkeiten 
nicht in Einklang zu bringen. Weshalb wir uns einfach an die 
Rechtslage halten sollten: In Gesetztestexten genügt das generische 
Maskulin, mag sein - und in allen offiziellen Texten unserer 
Bibliotheken muss gedoppelt  ("Nutzerinnen und Nutzer") oder mit 
geschlechtsneutralen Begiffen gearbeitet werden ("Personen", 
"Studierende"). Die Richtlinien unserer Träger schreiben das in der 
Regel so vor, und wir sind nicht frei, etwas Anderes zu praktizieren - 
weder generisch-maskulin noch gegendert.


"Bibliothekar*innentag" ist jedenfalls nicht konsensfähig und 
verbietet sich schon allein deswegen als Name. Es sollte etwas 
Geschlechtneutrales an die Stelle des altfränkischen Namens gesetzt 
werde, z.B. "Deutscher Bibliothekskongress". Den Begriff kann man auch 
noch in zehn, zwanzig Jahren verwenden, wenn die Genderei längst 
wieder eine belächelte Mode von gestern sein wird.

Viele Grüße,

Andreas Odenkirchen

Frankfurter Museums-Gesellschaft
Notenarchiv und Konzertplanung
Dr. Andreas Odenkirchen
Goethestraße 32
60313 Frankfurt am Main
Tel. +49 (0) 151 555 47115
www.museumskonzerte.de

________________________________
"Hier darf es nicht um persönliche Befindlichkeiten gehen" Doch, darf 
es. Das liegt nicht in Ihrem Ermessen, lieber Herr Holzbach. Und nun 
lassen Sie es einfach mal gut sein. Das wird ja inflationär hier.
Mit feministischen Gendersternchen,
Susanne Hilbring

Von meinem iPhone gesendet

Am 07.07.2021 um 16:31 schrieb Mathis Holzbach via InetBib
<inetbib@xxxxxxxxxx>:

Hier darf es nicht um persönliche Befindlichkeiten gehen,

Von: InetBib <inetbib-bounces@xxxxxxxxxx> im Auftrag von Doerthe 
Wiethoff via InetBib <inetbib@xxxxxxxxxx>
Gesendet: Dienstag, 6. Juli 2021 11:28:29
An: inetbib@xxxxxxxxxx
Betreff: [InetBib] Andere Meinungen und der richtige Ton

Liebe Kolleg*innen,

es sollte doch Konsens sein, dass man versucht durch Sprache niemand 
auszuschließen. In welcher Form man dies tut, ist sicher strittig und 
diskussionswürdig, doch die Grundhaltung "wir wollen niemand 
ausschließen" sollte doch uns alle einen!

Lieber "verstümmle" ich Sprache, als Menschen sprachlich auszugrenzen, 
die in Ihrem Alltag bereits real Ausgrenzung erfahren.

Das hat nichts mit Verbot oder Bevormundung, sondern mit Solidarität 
zu tun, die ich bei manchen in dieser Diskussion sehr vermisse.

Nach meiner naiven Meinung macht das Debatten über "Genus vs. Sexus"
"Mitgemeint" und Co. obsolet.

Viele Grüße
Dörthe Wiethoff



Dörthe Wiethoff
Stadtbücherei Würzburg
Marktplatz 9
97070 Würzburg
Tel.: 0931 373451 oder 0931 372444
Fax.: 0931 373638
doerthe.wiethoff@xxxxxxxxxxxxxxxxxx
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