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Netiquette ist ein Begriff, der sich im Internet eingebürgert hat für die Art, wie man miteinander
umgeht. Gerade, wenn man einander nicht kennt, fällt es Menschen schwer, ohne Mißverständnisse
zu kommunizieren, wenn Mimik und Gestik fehlen. Eine eigentlich scherzhafte Bemerkung wird schnell zu einer
persönlichen Beleidigung. Daher die einleitenden Bitten:
- Lesen Sie sich das Geschriebene noch einmal durch und überlegen Sie vor dem Absenden, wie es auf
andere, gar Unbeteiligte, wirkt.
- Regen Sie sich niemals über andere öffentlich in der Liste auf. Sie könnten der nächste sein,
über den man sich aufregt. Dann sind Sie dankbar dafür, daß man Sie in einer privaten Mail
(also nicht über die Liste) auf Ihren Fehler hinweist.
- Mäßigen Sie Ihren Ton. Nicht alle bewegt Ihr momentanes Problem so wie Sie und durch
übertriebene Wortwahl überzeugen Sie niemanden.
- Diese obigen Punkte sollten Sie sich wirklich zu Herzen nehmen.
- ... ganz ehrlich! ;-)
Sollte es zu einem Problem kommen, beherzigen Sie bitte die Worte des Bernhard Eversberg:
<zitat>
Nichts passiert leichter als Mißverständnisse. Psychologen sind zu der
Ansicht gekommen: wenn zwei Menschen sich korrekt verstehen, das ist die
Ausnahme. In einer E-Mail-Liste, wo sich alles auf das geschriebene Wort
reduziert, also eine extreme Abstraktion von der realen Kommunikation, ist die
Gefahr umso größer. Anders gesagt, man muß ein dickes Fell haben, wenn man sich
an Listen beteiligt, und ganz oft mal was ignorieren und nur selten was ernst
nehmen.
Umgekehrt hilft es sehr, wenn man eigene Irrtümer, Mißverständnisse und Mißgriffe
offen zugeben kann. Jeder weiß aus persönlichen Beziehungen: oft zählt leider
nicht, wie es gemeint, sondern wie es angekommen war. Beide müssen dann
aufeinander zugehen, aber mehr gewinnt, wer den ersten Schritt macht.
</zitat>
Ein paar allgemeine Worte zum Listenbetrieb
Werbung (im kommerziellen Sinn) sowie beleidigende oder/und ehrverletzende und/oder rechtswidrige Ausdrucksweise
sind in dieser Liste unerwünscht und können direkt oder nach erfolgloser
Aufforderung zum Widerruf zum (unter Umständen befristeten) Ausschluß führen.
Ebenso unerwünscht ist in dieser Liste permanentes
sogenanntes Trollen.
Damit ist das Anheizen von Diskussionen um der Diskussion, nicht um des Themas willen, gemeint.
Als Listenadministrator bin ich bemüht,
in solchen Fällen im Sinn der Mehrheit der Liste zu agieren. In Zweifelsfällen
wird ein Meinungsbild der Liste eingeholt werden. In manchen Fällen ist es sinnvoll, die
fragliche Person in einer persönlichen Mail auf das Fehlverhalten hinzuweisen, um nicht eine Meta-Diskussion
in der Liste noch weiter anzuheizen oder die Person in der Liste bloßzustellen.
Weil allerdings die technische Arbeit dieser Liste beim Listenadminstrator liegt, bleibt die letzte Entscheidung
über Ausschlüsse und andere Maßnahmen dem Listenadministrator vorbehalten.
Selbstverständlich wird eine Mailadresse
sofort und ohne Diskussion aus der Liste entfernt, wenn sie in irgendeiner Weise technische Probleme produziert.
Beispiel: Verwendung eines
sog. Vacationprogrammes (automatisches Beantworten aller Emails), bei dem die Gefahr eines Mail-GAUs besteht,
wenn die Mailadresse gleichzeitig noch in der Liste eingetragen ist. Ebenso selbstverständlich ist auch,
daß sich die betreffende Person nach Korrektur des technischen Problemes wieder eintragen kann.
Wenn ich auf eine Listenmail antworte, wird die gesamte Mail mit ">" eingeleitet, zitiert. Wie geht man mit diesen "quotes" um?
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Kurz und knapp:
- Löschen Sie alles, was überflüssig ist, aus dem zitierten Text. Belassen Sie ihn dabei aber
so, daß jemand, der die ursprüngliche Mail nicht gelesen hat, versteht, auf was Sie antworten.
- Schreiben Sie Ihren Text unter das Zitat. Nur in Fällen, wo das Zitat sehr lang ist (ist selten
wirklich notwendig), schreibt man in die zitierten Zeilen hinein. Dann aber in eigene Zeilen, mit Leerzeilen deutlich
abgesetzt, ohne die ">"-Zeichen!
- Niemals werden Signaturen (also die sog. Unterschriften der Mails) oder Kopfzeilen der Mails zitiert (To
und From usw). Kenntlich sollte allerdings noch bleiben, wer das Zitat verfasst hatte.
Wenn Sie es genau wissen möchten, lesen Sie bitte z.B. unter http://learn.to/quote nach.
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Ich möchte eine E-Mail einer anderen Diskussionsliste an INETBIB weiterleiten, weil sie vom Thema her auch
die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von INETBIB interessiert. Was muss ich dabei beachten?
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Sie sollten nicht alles zitieren, sondern die ursprüngliche Mail möglichst kürzen, damit nicht zuviel
Datenmüll entsteht. Zudem ist für die anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine gut gekürzte und eventuell
von Ihnen kommentierte E-Mail effektiver, als wenn sie einen endlosen Text zur Kenntnis nehmen müssen.
Nett sind Sie den anderen gegenüber, wenn Sie ein, zwei Sätze oben drüber schreiben, worum es
geht und warum das im Zweifelsfall für die Liste interessant ist.
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Ich habe eine Firma oder arbeite in einer solchen, die ein neues Produkt für Bibliotheken fertiggestellt
hat. Ich möchte das der Liste bekanntgeben.
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Nein. Schlicht und einfach. Diese Liste ist kein Werbe-Verbreitungsmedium und jeder, der sie als solche nutzt,
wird ausgeschlossen. Eine Ausnahme könnte nur darstellen, wenn Sie das Produkt unentgeltlich anbieten
(z.B. Open Source) und es für die große Mehrheit der Listenteilnehmer interessant ist. Bitte fragen
Sie im Zweifelsfall bei mir nach!
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Was ist zu anonymen Zuschriften zu sagen?
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Anonyme Zuschriften (etwa von xyz123@gmx.de ohne Namensangabe im Text) entsprechen nicht dem Stil, der in INETBIB gerne gesehen wird.
Absendeadressen von Mails von anonymen
Absendern und ohne Unterschrift, die dann auch noch unerwünschten Inhalt enthalten (Beleidigungen etc.)
werden sofort aus der Liste entfernt. Die Leute, die etwas zu sagen haben und das in INETBIB tun möchten,
sollten mit ihrem Namen dazu stehen.
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