13. InetBib-Tagung, Programm Donnerstag 11.2.2016

Zurück zur Übersicht

Zum Programm des vorherigen Tages

Workshops

9:30 – 11:00, Vortragssaal UB Stadtmitte, Holzgartenstr. 16, 70174 Stuttgart (im Erdgeschoss, ausgeschildert)

Schreibwerkstatt
Prof. Dr. Rudolf Mumenthaler, HTW Chur, Dr. Karsten Schuldt, HTW Chur, Lambert Heller, TIB Hannover

Abstract

In der Schreibwerkstatt wird potentiellen Autorinnen und Autoren gezeigt, wie sie auf der Grundlage ihrer praktischen Tätigkeit einen Artikel für eine Fachzeitschrift oder andere Medien verfassen können. Erfahrene RedakteurInnen und HochschuldozentInnen vermitteln Tipps und Tricks und geben Einblick in den Publikationsprozess. In der Schreibwerkstatt werden die verschiedenen Phasen einer Publikation (von der Themenfindung bis zur Einreichung und dem Review) unter Anleitung durchgespielt.

Tagungsprogramm

Tiefenhörsaal M 17.01 (Uni-Hochhaus K II) Keplerstr. 17

Block 5, 9:00 – 10:30 „Triebwerke“ (Moderation: Prof. Cornelia Vonhof)

Flieht Ihr Narren! Warum es Öffentliche Bibliotheken in 20 Jahren nicht mehr geben wird
Dr. Bernd Schmid-Ruhe, Stadtbibliothek Mannheim

Abstract

Der Vortrag setzt sich in provokativen Thesen mit der Zukunft der Öffentlichen Bibliotheken auseinander. Z. B.: a) Die Bibliotheken werden bei den digitalen Angeboten von anderen (BoD, selfpublishing, Verlage, Google, Amazon etc.) überholt und obsolet gemacht werden. b) Makerspaces, Fablabs, Gaming und 3-D-Druck können andere viel besser. Dilettantische Bibliotheken braucht dabei keiner. c) Die Konzentration auf die Qualität des Raums wird dazu führen, dass es neue Räume geben wird – aber nicht für die Bibliotheken, sondern für Theater, Museen, Musikschulen und Jugendhäuser.
Es geht bei dem Vortrag aber nicht nur um die Darstellung limitierender Faktoren und Herausforderungen für die Bibliothek der Zukunft, sondern auch darum, einen möglichen Lösungsweg zu beschreiben. Tolkiens Gandalf, dem der Vortrag seinen Titel verdankt, stirbt, um stärker wieder zurück zu kehren, Falco singt: „Muss ich denn sterben, um zu leben?“ und der Vortrag kommt u. a. zu dem Ergebnis, dass es möglicherweise notwendig ist, die Bibliothek der Vergangenheit zu Grabe zu tragen, um ihr Überleben zu sichern. Wichtiger als ein konkretes Ergebnis ist die lebhafte Diskussion.

„Freie Bildungsmaterialien“ (Bibliotheken und Open Educational Resources)
Dr. Jürgen Plieninger, Institut für Politikwissenschaft, Bibliothek, Tübingen

Volltext Abstract

Open Educational Resources oder kurz OER sind freie Bildungsmaterialien. Frei in dem Sinne, dass sie mit einer Lizenz versehen sind, nach der sie problemlos übernommen werden können und verwendet, bearbeitet, geteilt oder neu gemischt werden könnnen. Von Open Access unterscheiden sie sich in diem Sinne, dass es sich um Dokumente/Formate handelt, die für den Einsatz in pädagogischen Kontexten konzipiert und geeignet sind. Dabei ist die mögliche Spannbreite groß, zwischen einer Grafik und einem Online-Kurs ist alles als OER möglich. Vieles liegt parallel zu Open Access wie beispielsweise die Lizenzfrage oder auch die Frage, ob OER kommerziell hergestellt werden, aber frei verwendet werden können. Auch hier sind grüne und goldene Wege denkbar! – Der Vortrag soll in die Thematik einführen und vorstellen, inwieweit sich für sowohl Wissenschaftliche als auch Öffentliche Bibliotheken Handlungsfelder bei Dienstleistungen eröffnen. Der Vortrag soll verschiedene Handlungsfelder vorstellen und anreißen, wie sich dies ins Bibliotheksmanagement einbinden lässt.

SmART Library – Konzeption einer Augmented Reality App für Bibliotheken
Prof. Stephan Büttner, Linda Freyberg, Sabine Wolf, Fachhochschule Potsdam, Fachbereich Informationswissenschaften, Projekt mylibrARy

Volltext Abstract

Seit dem Sommer 2014 erforscht der Fachbereich Informationswissenschaften an der FH Potsdam mit dem Projekt „mylibrARy“ wie Augmented Reality (AR) kundenorientiert in Bibliotheken eingesetzt werden kann. Ziel ist die virtuelle Anreicherung der Bibliotheksbestände mit relevanten Zusatzinformationen, die auf auf einem mobilen Endgerät verfügbar gemacht werden sollen. Im ersten Projektjahr wurde von unserem Wirtschaftspartner ein Prototyp erstellt mit Funktionen wie Rezensionen und Bewertungen lesen und selbst verfassen, Verweise auf semantisch ähnliche Bibliotheksmedien oder andere Medientypen. Auch das Teilen in Sozialen Medien wird unterstützt. Im zweiten Projektjahr sollen dann Vorschläge der Bibliotheksnutzer und der bibliothekarischen Fachcommunity, die aus einer Online-Umfrage gewonnen wurden, in die weitere Gestaltung der App einfließen. Zu diesen Vorschlägen zählt u.a. eine „Freundefinder-Funktion“, die anzeigt, wer sich in der Bibliothek mit dem gleichen Thema beschäftigt. Zusätzlich wird die gewünschte Gaming-Komponente realisiert. Zusammen mit einer Berliner Bibliothek und Studierenden wird hierzu in einem ersten Schritt ein Storytelling entworfen und technisch umgesetzt, welches dann in eine Bibliotheksführung übertragen wird.

Kaffeepause, 10:30 – 11:00

Wir servieren Kaffee und andere Getränke in der Firmenausstellung. Tagungsbesucher sind herzlich eingeladen.

Block 6, 11:00 – 11:45 Firmenvorträge

Bookeye® 4 im Self Service. Innovative Lösung am Beispiel der Bayerischen Staatsbibliothek
Alper Alici, ImageAccess

Abstract folgt

Ex Libris und Linked Data
Bettina Schmid, Solution Consultant, Ex Libris

Abstract

Das Konzept „Linked Data“ hat in den letzten Jahren als Mittel an Boden gewonnen, die Art und Weise wie Bibliotheken Daten verwalten und mit der riesigen Menge von Online-Wissen verknüpfen, grundlegend neu zu definieren. Die potenziellen Vorteile von Linked Data reichen von einer besseren Methode für die Online-Bereitstellung der Bibliotheksdaten über die Optimierung des Datenzugriffs, Anreicherung der Katalogisierungsdaten und technischen Dienstleistungen bis hin zur Entwicklung neuer Dienstleistungen, von denen die Nutzer und die Bibliotheksmitarbeiter gleichermaßen profitieren können. Es gilt jedoch noch einige Hindernisse zu überwinden, bis die Leistungsfähigkeit von Linked Data ausgeschöpft werden kann.
In dieser Session erläutern wir die Linked-Data-Vision von Ex Libris für das Bibliotheksressourcenmanagement sowie den Discovery- und Delivery-Einsatz. Wir werden die Grundprinzipien skizzieren, die bei Ex Libris hinter der Entwicklung der Linked-Data-Funktionalität und -Dienstleistungen stehen, und die Rolle erläutern, die Linked Data in der Produkt-Roadmap von Ex Libris spielen soll.

Block 7, 12:00 – 13:00, „Was Stuttgart treibt“ (Moderation: Ruth Wieczorek, Stadtbibliothek Stuttgart)

Sacherschließung in einer RDA-Welt
Prof. Heidrun Wiesenmüller M.A., Hochschule der Medien, Fakultät Information und Kommunikation

Volltext Abstract

Das neue Katalogisierungsregelwerk „Resource Description and Access“ (RDA) beruht auf dem FRBR-Modell (Functional Requirements for Bibliographic Records). Da sich dieses auch mit Themen von Werken beschäftigt, besteht vielfach die Erwartung, dass nach der RDA-Einführung kein eigenständiges Regelwerk für die verbale Sacherschließung mehr benötigt wird. Doch trifft dies tatsächlich zu? Der Vortrag behandelt Möglichkeiten und Grenzen einer Sacherschließung mit RDA und geht dabei auch auf aktuelle Entwicklungen bei RDA und den FR-Modellen ein. Deutlich wird auch, dass RDA neue Rahmenbedingungen schafft – nicht zuletzt eine deutlich engere Zusammenarbeit von Formal- und Sacherschließern.

Computerunterstützte Sacherschließung
Dr. Imma Hinrichs, Universitätsbibliothek Stuttgart

Volltext Abstract

Der Digitale Assistent (DA) für die Sacherschließung wird in der Version 2, die in Baden-Württemberg zum Einsatz kommt, vorgestellt. Er unterstützt durch automatische Verfahren die intellektuelle inhaltliche Erschließung und besitzt in der Version 2 ganz neue Funktionalitäten.
 

Mittagspause, 13:00 – 14:00

Wir servieren Mittagessen und Getränke in der Firmenausstellung. Tagungsbesucher sind herzlich eingeladen.

Block 8, 14:00 – 14:45 Firmenvorträge

Urheberrechtskonforme Bereitstellung elektronischer Lehrbücher nach §52 UrhG: Rahmenbedingungen und Umsetzungsszenarien mit Visual Library
Nicolai Sternitzke, Walter Nagel GmbH

Abstract

Mit der Entscheidung des Bundesgerichtshofes zu elektronischen Leseplätzen vom 16. April 2015 wurde die Klage des Ulmer Verlages gegen die TU Darmstadt aus dem Jahre 2009 in allen Punkten abgewiesen. Danach können wissenschaftliche Bibliotheken fortan Werke, die sie als Printausgaben in ihrem Bestand haben, digitalisieren und ihren Nutzern für Forschung und Lehre in elektronischer Form an Lesesaalplätzen in den Räumen der Bibliothek anbieten. Dazu bedarf es keiner Zustimmung des Verlages, selbst wenn ein lizenzpflichtiges digitales Angebot des Verlages vorliegen sollte. Darüber hinaus sind Nutzer durch das Urteil nun berechtigt, Teile der digitalen Lehrbücher auf USB-Stick zu speichern und auszudrucken. Als Voraussetzung dafür haben Bibliotheken entsprechende technische Vorkehrungen an den Lesesaalplätzen zu treffen, damit der Zugriff auf urheberrechtsbehafte elektronische Lehrbücher, der werksanteilige Ausdruck und die werksanteilige Speicherung rechtsicher gewährleistet und reglementiert werden können. Der Vortrag erläutert die technischen Rahmenbedingungen zur rechtskonformen Bereitstellung und Nutzung auf Basis der browserunabhängigen Clientumgebung „Visual Library Reader“ (VLR) und skizziert die Workflowprozesse zur Produktion, Erschließung und bedarfsgerechten Präsentation elektronischer Lehrbücher im Lesesaal.

Tell the Story – Scientific Metrics powered by PlumX
Stephan Buettgen, Plum Analytics, Ebsco

Abstract

Zitierungen und deren verschiedene Auswertungsmöglichkeiten sind seit langem das Standardmaß für die Bewertung akademischer Forschung, deren Nutzung und Einfluss. Genauer gesagt wird die Veröffentlichung von Artikeln in angesehenen Fachzeitschriften, welche andere Artikel aus renommierten Zeitschriften zitieren, gleichgesetzt mit Prestige und Wirkung. Jetzt können Metriken auch in den Bereichen Nutzung, Erfassung, Erwähnungen und den sozialen Medien dargestellt und der Forschung und einzelnen Wissenschaftlern zugeordnet werden. Dies ermöglicht eine umfassendere und ganzheitliche Betrachtung der Auswirkungen von Forschung. Dabei sind die neuen Kennzahlen nicht nur schneller und aktueller darstellbar als herkömmliche Zitationen, sondern können auch mit neuen Veröffentlichungsformaten viel schneller Schritt halten. In diesem Vortrag stellen den wir einige praktische Möglichkeiten der neuen Metriken anhand von verschiedenen Beispielen vor und geben einen Ausblick auf die zukünftigen Entwicklungen.

Block 9, 15:00 – 16:30, „Getrieben im Verbund“ (Moderation: Prof. Heidrun Wiesenmüller)

Neue Kooperationen: Die BSZ-GBV – Kooperation und die Kooperation zur Common Bibliographic Data Zone (CBDZ )
Volker Conradt, Stellvertretender Leiter des BSZ, Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Wuerttemberg (BSZ)

Volltext Abstract

Das Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg (BSZ) und die Verbundzentrale des Gemeinsamen Bibliotheksverbundes (VZG) haben am 03. September 2015 eine Vereinbarung über eine enge strategische Kooperation unterzeichnet. Kern der Vereinbarung ist die Vereinigung der beiden Verbundsysteme zu einer gemeinsamen Katalogisierungsplattform im Jahre 2017. Kurzfristige Ziele sind mit Umstieg auf RDA die Verwendung einheitlicher Katalogisierungs- und Anwendungsrichtlinien sowie die Einführung eines gemeinsamen Katalogisierungsformates. Im ersten Schritt wird ein Pool von gemeinsam genutzten Metadaten zu E-Books (E-Book-Pool) aufgebaut. Zusammen mit einem neu entwickelten Tool zur Verwaltung von E-Book-Metadaten, Lizenzen, Paketen und lokalen Anforderungen (EBM-Tool) soll die Information über verfügbare Metadaten verbessert und die Exemplardaten-Erzeugung weitgehend automatisiert werden. Für Alma-Kunden in Deutschland werden BSZ, VZG (GBV) und hbz (Hochschulbibliothekzentrum NRW) verbundübergreifende Services bereitstellen. Hierzu bilden die drei Verbundzentralen ein Konsortium zum Aufbau und zum Management einer Common Bibliographic Data Zone (CBDZ) aus allen Daten der drei Verbundregionen. Ex Libris stellt dem Konsortium hierfür eine Netzwerkzone als CBDZ zur Verfügung. Im Vortrag wird über den aktuellen Stand beider Großprojekte berichtet.

In die Zukunft steuern: Die neue schlanke Discovery-Lösung der SLUB Dresden
Christof Rodejohann, Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB)

Volltext Abstract

Die SLUB Dresden hat eine eigene Discovery-Lösung entwickelt. Dieser Beitrag zeigt, wieso wir weder eine kommerzielles System noch eine bestehende Open-Source Discovery-Lösung eingesetzt haben und unsere Lösung trotzdem im geplanten Zeitrahmen den Nutzern bereitstellen konnten. Der Talk wird dabei zweigeteilt sein. Im ersten Teil werden die strategischen Entscheidungen vorgestellt und im zweiten Teil unsere technischen Lösungen. Die Modularität des Gesamtsystems wird ebenso ein Fokus sein, wie die Kooperationen mit anderen Bibliotheken, die essenziell für das Gelingen des Projektes waren.

Customizing VuFind – Das Multisitesystem BOSS des Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg
Cornelius Amzar, Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg, Universität Konstanz

Volltext Abstract

VuFind ist ein Resource Discovery System, das hervorragend für die Literaturrecherche in Bibliothekskatalogen, Verbundkatalogen, Fachinformations- und Aufsatzdatenbanken geeignet ist. Im BSZ wurde diese Open Source Software umfangreichen Anpassungen auf deutsche Bibliothekssysteme und Erweiterungen – z.B. für die Fernleihe – unterzogen und firmiert dort unter dem Namen BOSS. BOSS präsentiert dem Leser Metadaten aus verschiedenen Quellen unter einer Oberfläche als einen Suchraum (BSZ One Stop Search). Als Verbundeinrichtung betreibt das BSZ eine Multisite-Installation von VuFind. Dadurch können wir mit einer einzigen Codebasis und nur einem Template ein spezifisches Layout (Corporate Design) für dutzende Bibliotheken anbieten und pflegen. Der Vortrag erläutert, wie das bewerkstelligt wird und präsentiert u.a. die Neuerungen, die mit dem Upgrade auf BOSS2 einhergehen. Außerdem wird auf die Möglichkeiten der Performenceoptimierung von VuFind eingegangen.

Kaffeepause, 16:30 – 17:00

Wir servieren Kaffee und andere Getränke in der Firmenausstellung. Tagungsbesucher sind herzlich eingeladen.

Block 10, 17:00 – 18:00 „Elektronisch treiben“ (Moderation: Thomas Kees, SULB Saarbrücken)

Einfach. Online. Lernen: E-Learning in der Stadtbibliothek Ludwigsburg, ein Praxisbericht
Frank Nachtwey, Stadtbibliothek Ludwigsburg

Volltext Abstract

Lernen, wo und wann man will, Zuhause oder unterwegs auf dem mobilen Endgerät – dank der Online-Lernplattform der Stadtbibliothek Ludwigsburg ist das kein Problem mehr. Seit Mitte 2013 bietet die Stadtbibliothek Ludwigsburg ihren Nutzerinnen und Nutzern die Möglichkeit, auf der Online-Lernplattform zeit- und ortsunabhängig ihr Wissen im Bereich Sprache, Wirtschaft und EDV zu erweitern. Die einzige Voraussetzung für die Nutzung der Angebote ist ein gültiger Bibliotheksausweis. Mittlerweile wurde das im Jahr 2012 erfolgreich gestartete Pilotprojekt auf weitere Bibliotheken in Baden-Württemberg ausgeweitet und es konnten zusätzliche digitale Angebote ins Portfolio aufgenommen werden. Mit Übergabe der Projektträgerschaft an den Landesverband Baden-Württemberg im Deutschen Bibliotheksverband e.V. wird an einer Verstetigung und nachhaltigen Nutzung der Lernplattform gearbeitet. Im Vortrag werden zunächst die Rahmenbedingungen des Projektes skizziert, welches aus Mitteln des Innovationsfonds des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg Unterstützung fand. Anschließend richtet sich der Blick auf die Lernplattform und die damit verbundenen, vielfältigen Herausforderungen. Neben technischen und inhaltlichen Fragestellungen, galt den lizenz- und datenschutzrechtlichen Aspekten besondere Beachtung. Mit interessanten Ergebnissen aus ersten Nutzerbefragungen sowie einem Statusbericht zum aktuellen Projektstand wird der Vortrag abgerundet.

Auf dem Weg zu einer e-preferred-Strategie: Herausforderungen und Erfahrungen mit digitalen Publikationen
Anke Böhrnsen, Regine Lipka, ZBW, Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft, Kiel

Volltext Abstract

Mit der Strategie 2015 – 2020 und dem darin beschriebenen Wandel zu einer digitalen Bibliothek strebt die ZBW an, dass der Bestandsaufbau nach einer e-preferred-Strategie erfolgt. Bei der schrittweisen Umsetzung wurde als einer der Bausteine ein neuer Dokumentenserver aufgesetzt, der z.B. die Optionen Open / Closed Access wie auch verschiedenste Dateiformate zulässt. Damit einhergehend wurden neue Prozesse für die Content-Aquise, Metadatenerhebung, Rechteeinholung, Archivierung bis hin zum Zugang zu den Publikationen entwickelt. Wir möchten Einblicke in Herausforderungen, erste Erfahrungen und Perspektiven geben.

Rahmenprogramm

Führung durch die Stadtbibibliothek, 17:00 – 18:30

Stadtbibliothek Stuttgart, Mailänder Platz 1

Diese Führung wird Mittwoch, Donnerstag und Freitag angeboten. Maximale Teilnehmerzahl 25. Vorabanmeldung per E-Mail individuell notwendig bei Frau Meyer, Stichwort InetBib-Tagung.

Führung durch die Universitätsbibliothek, 18:15 – 18:45

Universitätsbibliothek Stuttgart, Campus Mitte, Holzgartenstraße 16

Diese Führung wird Mittwoch, Donnerstag und Freitag angeboten. Anmeldung nicht notwendig, Treffpunkt Eingangsfoyer der UB Campus Stadtmitte.

Abendveranstaltung „Blue Night“, 19:00 – ?

Max-Bense-Saal und im „Herz“, Stadtbibliothek Stuttgart, Mailänder Platz 1

Buffet, Getränke
„Großraumdichten mit Wissen im Herzen“
Musik und Tanz

Für das leibliche und geistige Wohl wird gesorgt – Lassen Sie sich überraschen!

Separate Anmeldung erforderlich über das Anmeldeformular, Karten werden auch am Tagungsbüro erhältlich sein. Preis 45 € alles inklusive.

Zurück zur Übersicht

Zum Programm des folgenden Tages

Comments are closed