[Date Prev][Date Next][Thread Prev][Thread Next][Date Index][Thread Index]

Re: Subito Klage



> 4. Die Rahmenbedingungen der Forschungsfinanzierung mÃssen sich Ãndern:
Warum
> gibt es noch keine Auflagen der staatlichen Drittnittelgeber, dass die
> Forschungsergebnisse (auch) unter Open Access - Bedingungen publiziert
werden
> mÃssen - sonst gibtÂs keine Forschungsmittel.
Ds macht die DFG ja, und stellt Mittel dafuer fuer die gefoerderten
Autoren in ihren Bewilligungen bereit.
>
> 5. Zum Schluss:
Das Springer Open Access Modell ist doch aus Verlagssicht als
kommerziellem Verlag voellig in Ordnung: Sie dividieren ihre jetzigen
Einnahmen je Zeitschrift durch die Zahl der darin erschienenen Paper und
siehe da, das ergibt genau den von Autoren geforderten Preis: 3.000,- je
Paper. Der gesamte bisherige Vertriebsweg, Angebot pp. bleiben gleich.
Dies ist natuerlich ein Scheinangebot, denn Open Access Journals
koennen eben viel preiswerter finanziert werden, indem sie die einfache
OA Vertriebskette nutzen (auf den Server stellen, fertig) statt der langen
Vertriebskette mit ihren verschlungenen Bezahl-und Mahnverfahren.

Was eine reine OA online Zeitschrift, z.B. die sehr angesehene,
mittelgrosse Zeitschrift http://www.copernicus.org/EGU/acp/
Atmospheric Chemistry and Physics
an Ausgaben erzeugt, kann man deren Page Charges entnehmen,
es waren glaube ich so um die 25 Euro/Seite, also ein Faktor ueber 20 zu
Springer OA.
Eberhard R. Hilf


Listeninformationen unter http://www.inetbib.de.